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Mieter von Vonovia in Strausberg
Zusammenhalt

Warum Nachbarn gerade jetzt so wichtig sind

Einfach die Tür aufhalten und mit den schweren Einkaufstüten helfen, am Kiosk einen Tee trinken oder zusammen Karten spielen: Schön, dass gute Nachbarschaft so viele Facetten hat, finden Mieterinnen und Mieter aus Hannover, Strausberg bei Berlin und Kiel.


Quartierstreff Hannover

Im Viertel am Volkspark gibt es den „Kiosk am Sporlederweg“. Nachdem er viele Jahre leer stand, haben die Anwohnerinnen und Anwohner ihn vor ein paar Jahren für sich wiederentdeckt. Aber nicht mehr als klassischen Kiosk, an dem man Kleinigkeiten einkauft, sondern als Treffpunkt für die Nachbarschaft. Vonovia stellt den Kiosk kostenlos zur Verfügung und übernimmt die laufenden Kosten. Martin Lange koordiniert das Treiben rund um den Kiosk. Finanziert wird er über städtische Mittel des Quartiersmanagements Linden-Süd und die Vonovia Stiftung. Ziel sei, dass sich hier Nachbarn für Nachbarn engagieren, so Lange, und das funktioniere prima. Eine der guten Seelen des Kiosks ist beispielsweise Annegret Wendlandt. Stricken ist ihr Ding, deshalb war für sie schnell klar: „Wenn ich regelmäßig zum Erzählen beim Kiosk vorbeischaue, will ich nicht nur Kaffee oder Tee trinken, sondern auch stricken.

Daraus hat sich unser wöchentlicher Strick- und Häkeltreff entwickelt, bei dem wir auch ab und zu basteln.“ Apropos Kaffee und Tee: Ahmed Kabak hat die Kioskbesucher auf den Geschmack von türkischem Tee gebracht. „Den lieben mittlerweile alle“, sagt er. Die türkischen Frauen hatten vor einiger Zeit Lust, traditionelle Gerichte vorzustellen, und haben für die Kioskbesucher gekocht. Da wollten die kroatischen, moldawischen, chinesischen und deutschen Frauen nachziehen, und die Reihe „Der Kiosk kocht“ war geboren. „Genau so soll es laufen“, sagt Martin Lange. „Alle sind eingeladen, sich nachbarschaftlich zu engagieren. Alles, was angeboten wird, ist kostenfrei und niedrigschwellig – und Alkohol ist am Kiosk tabu.“

Quartierstreff Hannover

»Wir haben uns kennen- und schätzen gelernt. Das ist eine ganz andere Qualität.«

Annegret Wendlandt, Mieterin von Vonovia und Initiatorin der Strickgruppe, die sich dienstags trifft.
Quartierstreff Hannover

Helfen mit dem, was man kann

Diese lockere Atmosphäre mag auch Nachbarin Annette Flieder: „Es muss nicht für alles einen Kurs geben. Es läuft auch viel auf der informellen Ebene“, sagt sie. „Wer eine Leidenschaft für etwas hat, bringt sie für die Nachbarinnen und Nachbarn ein.“ Ihre Leidenschaft ist das Lesen. Daher hat sie die Errichtung eines Bücherschranks angestoßen. Der maßgeschneiderte Schrank steht wind- und wettergeschützt im Eingangsbereich des Kiosks. Annette Flieder achtet darauf, dass er gut sortiert ist, und räumt ihn jeden Tag auf. Ein abwechslungsreiches Angebot an Kinder- und Jugendbüchern, vor allem auch mehrsprachig, ist ihr besonders wichtig. „Ich spreche Leute auch gerne an, berate sie und mache gezielt auf Bücher aufmerksam.“

Alle sind sich einig: Der Kiosk hat das nachbarschaftliche Verhältnis deutlich verbessert. Er gibt Gelegenheit, einfach mal stehen zu bleiben und Hallo zu sagen. „Viele von uns leben hier seit 30 Jahren. Jetzt grüßen wir uns, reden miteinander. Das ist eine ganz andere Qualität von Nachbarschaft geworden“, sagt Annegret Wendlandt. Darüber freut sich auch Tanja Coza, die für Vonovia den Regionalbereich Hannover betreut. „Unsere Mieterschaft im Quartier ist sehr bunt. 39 Nationalitäten leben hier miteinander, und das sehr harmonisch.“ Für das Engagement der Kiosk-Ehrenamtlichen wollte sich Vonovia mit einer Stadtrundfahrt durch Hannover bedanken. Da die Idee so großen Anklang fand, sind nun alle Mieterinnen und Mieter eingeladen, an der mehrsprachigen Bustour teilzunehmen. Diese soll im kommenden Frühling stattfinden.

Quartierstreff Hannover

Zusammenhalt im Quartier in Strausberg
Zusammenhalt im Quartier in Strausberg

Wer eine helfende Hand braucht, findet immer eine

Strausberg. Harry Häusler fotografiert leidenschaftlich gern. Am liebsten am Straussee. Der ist nur zehn Minuten von seiner Wohnsiedlung in Strausberg entfernt, das circa 40 Kilometer östlich von Berlin liegt. „Ich wohne mit meiner Frau Sylvia schon seit 22 Jahren in dieser Wohnanlage. Dass wir uns hier so richtig wohlfühlen, liegt einfach auch an dem guten nachbarschaftlichen Verhältnis“, sagt er. Dabei gibt es gar keine besonderen Verabredungen, Treffen oder Ähnliches. „Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten und die spontane Hilfe im Alltag, die unser Leben hier so angenehm machen“, findet er. Trifft Häusler beispielsweise seine Nachbarinnen und Nachbarn bei einem seiner Spaziergänge am See, macht er gerne Schnappschüsse von ihnen und legt die Abzüge als Überraschung vor die Tür. Als Dankeschön bekommt er einen Blumenstrauß oder eine andere Kleinigkeit zurück. Und Sylvia Pätzold-Häusler ergänzt: „Mein Lieblingsort in unserer Wohnanlage ist der Wäscheplatz. Ich treffe dort fast immer eine nette Nachbarin. Wir hängen gemeinsam Wäsche auf, schwätzen miteinander und ich will gar nicht mehr hoch in die Wohnung.“ Wenn sie gekocht hat und es zum Balkon der Nachbarin herüberduftet, reicht sie gerne eine Portion Essen rüber.

Hilfsbereit ohne viel Tamtam

„Wer bei uns eine helfende Hand braucht, findet im Wohnhaus immer einen, der mit anpackt“, weiß Häusler. „Als ich meinen Balkon mit Holzfußboden auslegen wollte, war gleich ein Nachbar zur Stelle. Oder als die junge Familie bei uns im Haus kurz davorstand, Nachwuchs zu bekommen, haben Nachbarn beim Fensterputz und Herrichten des Kinderzimmers geholfen. Was will man mehr als eine so nette Hausgemeinschaft.“


»Für den kleinen Areez bin ich die Etagen-Uroma. Und für meine Hausgemeinschaft habe ich als Kummertante immer ein offenes Ohr.«

Erika Carstensen, wohnt noch eigenständig in einer Wohnung von Vonovia, zieht aber bald in ein AWO Haus in Kiel.

Kurz vor ihrem Umzug von einer Vonovia Wohnung in ein AWO Haus steht Erika Carstensen aus Kiel. Auch wenn sie sich aus gesundheitlichen Gründen auf den Wechsel freut, ihre Hausgemeinschaft wird sie vermissen. Der jungen pakistanischen Nachbarin hat sie schon oft mit Rat und Tat bei ihrem Baby zur Seite gestanden. Und die Freundlichkeit im ganzen Haus findet sie großartig. „Hoffentlich treffe ich das in der neuen Wohnung wieder an.“